Spezialist für Implantologie

Verloren gegangene Zähne werden heute am besten mit Implantaten ersetzt. Dabei werden kleine Metallstifte in den Kieferknochen eingesetzt, auf die Kronen oder Brücken befestigt werden können. Zahnimplantate fühlen sich an und verhalten sich wie natürliche Zähne und sind somit die beste Lösung für optimalen langfristigen Zahnersatz.

Finden Sie nachfolgend die wichtigsten Informationen zum Thema Zahnimplantate oder lassen Sie sich von uns direkt beraten. Machen Sie jetzt einen Termin und rufen Sie uns an Tel. 089. 39 91 26.

Was sind Implantate?

Trotz regelmäßiger Zahnpflege kann es aufgrund vielfältiger Gründe vorkommen, dass Zähne nicht ein Leben lang halten und frühzeitig ausfallen — vor allem aufgrund von Karies oder Parodontalerkrankungen. Aber natürlich können auch Unfälle zum Verlust von Zähnen führen oder allgemeine Erkrankungen wie Diabetes oder Osteoporose. Hat sich ein Zahn erst einmal gelöst, kann er nicht wieder im Kiefer verankert werden.

Ein schönes und gesundes Gebiss ist ein Merkmal für Gesundheit und Lebensqualität. Eine mehr oder weniger sichtbare Zahnlücke zerstört diesen Eindruck. Ein ausgefallener Zahn ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem. Durch die Lücke verschieben sich die verbliebenen Zähne und der Kieferknochen selbst kann dadurch in Leidenschaft gezogen werden.

Viele Jahre lang standen für Menschen mit fehlenden Zähnen nur Brücken und Zahnprothesen zur Verfügung, um die entstandenen Lücken zu füllen. Diese „Lückenfüller“ bringen jedoch auch erhebliche Nachteile mit sich: Bei herkömmlichen Brücken werden gesunde Zähne in Mitleidenschaft gezogen und Zahnersatz ist nur beschränkt belastbar, um nur die wichtigsten Punkte zu nennen.

Heute gibt es mit eine viel bessere Alternative: Implantate.

Warum braucht es Implantate?

Ein natürlicher Zahn besteht aus zwei Hauptkomponenten: Die Krone und die Wurzel. Die Krone ist der sichtbare Teil des Zahnes und die Wurzel befindet sich unter dem Zahnfleischrand, im Knochen des Kiefers.

Das Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen (entweder Ober- oder Unterkiefer) eingesetzt wird. Oftmals handelt es sich um eine Schraube, die aus Titan oder einer Titanlegierung besteht. Der kleine “Pfosten” ersetzt also die Zahnwurzel und wächst fest im Kieferknochen ein. Auf diesem Fundament können Zahnkronen, Brücken oder Prothesen fixiert werden (die sogenannte Suprakonstruktion). Nach der Versorgung haben Sie wieder den Komfort eines fest verankerten Zahns. Sie verspüren keine Einschränkungen beim Lachen, Sprechen und beim Kauen.

Von der Einzelzahnversorgung bis zum zahnlosen Kiefer können individuelle Implantatlösungen umgesetzt werden, die Ihnen Komfort und Ästhetik auf lange Sicht bringen. Und wir bei Zahnarzt Lentrodt arbeiten dabei eng mit weltweit führenden Implantatherstellern zusammen, um die Qualität und Langlebigkeit der Implantate zu sichern.

Vorteile von Implantaten

Es gibt viele Vorteile von Zahnimplantaten:

  • Verbessertes Erscheinungsbild: Zahnimplantate sehen aus und fühlen sich an wie Ihre eigenen Zähne. Und weil sie so konzipiert sind, dass sie mit dem Knochen regelrecht verschmelzen, sind sie eine absolut dauerhafte Lösung.
  • Verbesserte Sprachqualität: Bei schlecht sitzenden Prothesen können die Zähne im Mund rutschen, so dass Sie murmeln oder Ihre Worte verschlucken. Zahnimplantate ermöglichen es Ihnen, ohne die Sorge, dass die Zähne rutschen könnten, zu sprechen.
  • Verbesserter Komfort: Da sie Teil von Ihnen werden, beseitigen Implantate die Unannehmlichkeiten von herausnehmbarem Zahnersatz.
  • Einfacheres Essen: Gleitprothesen können das Kauen erschweren. Zahnimplantate funktionieren wie Ihre eigenen Zähne und ermöglichen es Ihnen, Ihre Lieblingsspeisen selbstbewusst und schmerzfrei zu essen.
  • Gesunde Kieferknochen: Implantate stimulieren den Knochen mit Druckreizen und sorgen dafür, dass der Knochen gesund bleibt. Brücken und Prothesen führen dagegen zu schwindenden Kieferknochen, weil dort, wo die natürlichen Zähne fehlen, kein Druck mehr in den Kiefer geleitet wird.
  • Verbessertes Selbstwertgefühl: Zahnimplantate können Ihnen Ihr Lächeln zurückgeben und Ihnen helfen, sich besser zu fühlen.
  • Verbesserte Mundgesundheit: Bei Zahnimplantate werden die benachbarten Zähne nicht angegriffen, wie bei einer zahngestützten Brücke. Damit bleiben mehr eigene Zähne intakt, was die langfristige Mundgesundheit verbessert. Einzelne Implantate ermöglichen auch einen leichteren Zugang zwischen den Zähnen und verbessern so die Mundhygiene.
  • Langlebigkeit: Implantate sind sehr langlebig und halten viele Jahre. Bei guter Pflege halten viele Implantate ein Leben lang.
  • Bequemlichkeit: Herausnehmbarer Zahnersatz ist genau das, abnehmbar. Zahnimplantate beseitigen die peinlichen Unannehmlichkeiten beim Entfernen von Zahnersatz sowie die Notwendigkeit von Klebstoffen, um sie an ihrem Platz zu halten.
  • Gesichtsästhethik: Beibehaltung des Knochenbaus und der Gesichtsästhetik, die durch das Fehlen von Zähnen verloren gehen;

Kann jeder Zahnimplantate erhalten?

In den meisten Fällen kann jeder, der gesund genug ist, um sich einer routinemäßigen zahnärztlichen Extraktion oder Oralchirurgie zu unterziehen, in den Genuss eines Implantats kommen.

Die Patienten sollten ein gesundes Zahnfleisch und genügend Knochen haben, um das Implantat zu halten. Sollte dem nicht so sein, kann aber mit einer entsprechenden Vorbehandlung dafür gesorgt werden, dass dem Einsatz eines Implantats nichts mehr im Wege steht.

Starke Raucher, Menschen mit unkontrollierten chronischen Erkrankungen — wie Diabetes oder Herzerkrankungen — oder Patienten, die eine Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich erhalten haben, müssen individuell bewertet werden. Wenn Sie Implantate in Betracht ziehen, sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, um zu sehen, ob sie für Sie geeignet sind.

Vorbereitung für ein Implantat

Voraussetzung für einen langfristigen Implantationserfolg ist allerhöchste Präzision, eine gute Planung und viel Erfahrung des behandelnden Arztes. Nur so ist gewährleistet, dass die künstliche Zahnwurzel mit dem umgebenden Kieferknochen fest verwachsen kann und eine zuverlässige und sichere Verankerung für Kronen und Brücken bietet.

Herkömmliche Diagnostik reicht hier in aller Regel nicht aus, sondern erfordert modernste Untersuchungsverfahren wie die dentale Volumentomographie (DVT). Diese dreidimensionale Planungshilfe ermöglicht die exakte individuelle Befunderhebung, weil sie durch hochauflösende Bilder selbst kleinste Details beim Verlauf der Nervenbahnen oder in der Knochendichte sichtbar macht.

Bevor ein Implantat gesetzt werden kann, müssen zunächst kariösen Zähne saniert sowie Zahnbett- und Zahnfleischerkrankungen behandelt werden. Wenn der Kieferknochen wegen lang anhaltender Zahnlosigkeit eventuell schon angegriffen ist (zum Beispiel durch das langjährige Tragen von Prothesen) oder das Knochenvolumen stark abgenommen hat, kann zunächst ein Knochenaufbau („Augmentation“) erforderlich sein. Dabei werden spezielle Knochenersatzmaterialien eingepflanzt um die zukünftige Implantatstelle zu vervollständigen und „aufzupolstern“.

Wie verläuft die Behandlung?

Die eigentliche Implantation erfolgt in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung und dauert normalerweise weniger als eine Stunde. Allerdings können bei aufwändigeren und längeren Eingriffen auch eine sogenannte Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder eine Vollnarkose die richtige Wahl sein.

Implantate München

Beim Eingriff wird das Zahnfleisch über dem Kieferknochen aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Mit Spezialbohrern wird dann ein Loch in den Kiefer gebohrt und das Implantat eingesetzt. Spezielle 3-D-Führungsschablonen, die individuell computergestützt hergestellt werden, helfen dabei die notwendige Präzision zu erreichen.

Bei aller Unterstützung durch moderne Medizintechnik gilt jedoch trotzdem: Je größer die Erfahrung und das operative Geschick des Implantologen, desto geringer das Risiko eines mit Schmerzen verbundenen Misserfolgs.

Ist das Implantat eingebracht, wird das Zahnfleisch wieder zurückgeklappt und die Wunde vernäht. Nun muss die Wunde zuerst abheilen und das Implantat sich mit dem Kieferknochen gut verbinden. Während der Kieferknochen heilt, wächst er um den implantierten Metallpfosten und verankert ihn sicher im Kiefer. Der Heilungsprozess kann sechs bis zwölf Wochen dauern. Am Ende kann dann eine Krone oder Brücke auf das Implantat gesetzt werden.

Implantat-OP geglückt. Und was nun?

Nach einer erfolgreichen Implantation kann es zu gewissen „Nachwehen“ kommen, deshalb hier ein paar Tipps für die ersten Tage nach der OP:

Als Allererstes: Fahren Sie nach der Operation nicht selbst mit dem Fahrzeug nach Hause. Durch die Anästhesie und Medikamente kann Ihre Fahrtüchtigkeit herabgesetzt sein. Lassen Sie sich besser abholen oder nutzen Sie die verkehrsgünstige Lage der Praxis, um mit der U-Bahn heimzufahren. Leichte Schmerzen nach dem Abklingen der Betäubung sind normal. Nehmen Sie bei Bedarf ein Schmerzmittel ein. Wenn die Schmerzen aber erst einige Tage nach der Operation auftreten, handelt es sich möglicherweise um eine Wundinfektion. Melden Sie sich bitte sofort in der Praxis. Und vergessen Sie nicht, die Medikamente einzunehmen, die ich Ihnen verordnet habe. Sie sind wichtig für den Heilungserfolg.

Wenn Sie die Schwellung möglichst gering halten wollen, kühlen Sie das Wundgebiet, wenn Sie wieder daheim sind. Zum Beispiel können Sie ein nasskaltes Tuch von außen auf die Wange legen. Aber nutzen Sie kein Eis – direkt auf der Haut kann es zu Erfrierungen führen. Ein Wärmestrahler ist ebenfalls tabu. Falls die Schwellung nach ein paar Tagen wieder zunimmt, rufen Sie bitte sofort in der Praxis an und lassen Sie sich einen Termin geben.

Sollte wider Erwarten eine Nachblutung auftreten, so legen Sie eine Mullbinde auf die Wunde und beißen Sie zu. Der Stoff soll auf die Wunde drücken. Legen Sie sich nicht hin, sondern bleiben Sie sitzen. Wenn die Blutung nach ein bis zwei Stunden nicht aufgehört hat, rufen Sie bitte in der Praxis an. Spülen Sie nicht und spucken Sie nicht ständig aus – das verhindert, dass sich die Wunde schließt.

Was darf ich nach einer Implantat-OP essen und trinken?

Was das Essen und Trinken nach der Implantat OP anbelangt: Um sich nicht versehentlich zu verletzen, sollte Sie erst etwas zu sich nehmen, wenn das Gefühl an der betäubten Stelle wieder voll da ist. Am ersten Tag am besten nur Tee oder Brühe trinken. Keine Zigaretten, kein Alkohol, kein Kaffee! Bis zum Entfernen der Nähte sollten Sie nur weiche Kost essen. Eine warme Suppe, Kartoffelbrei, Milchreis … je mehr Sie Ihr Implantat schonen, desto schneller kann es einheilen.

Implantate ohne Skalpell - eine schonende und schmerzfreie Behandlung

Der eben beschriebene Behandlungsablauf macht deutlich, dass die Stelle, an der das Implantat gesetzt wird, relativ großflächig traumatisiert wird. Im Vergleich zu dem kleinen Stift, der in den Knochen eingesetzt wird, muss ein deutlich größerer Schnitt gemacht werden, um das Zahnfleisch wegzuklappen und den Knochen freizulegen. Danach muss der Schnitt wieder vernäht werden. Das führt zu einem relativ großen Wundbereich und starken Schwellungen. Wenn beim Setzen eines Implantats Schmerzen entstehen, dann aus diesen Gründen, und nicht wegen dem kleinen Loch im Kieferknochen.

Mit der sogenannten”Implantologie ohne Skalpell” sind wir heute aber in der Lage die Implantate sogar sanfter setzen zu können.

Dabei wird das Implantat minimalinvasiv durch eine winzige Öffnung im Zahnfleisch eingesetzt. Das Zahnfleisch muss also nicht aufgeschnitten und der Knochen freigelegt werden, so dass dieses Trauma komplett entfällt. Der Patient hat keine Schmerzen oder Beschwerden, und zudem keine Wunde oder gar Schwellung und ist schon zwei Stunden nach dem Eingriff wieder voll einsatzfähig.

Hier kommt es also auch nicht zu den oben beschriebenen möglichen Nachwehen!

Sehen Sie sich dazu auch unser kurzes Video an, das die drei wichtigsten Fragen zum “Implantat ohne Skalpell” beantwortet.

Gute Ergebnisse setzen Erfahrung voraus

So sicher und etabliert die Technik der Implantate mittlerweile ist, so sehr hängt der Erfolg ihres Einsatzes aber von der Erfahrung und dem Können des Zahnarztes ab. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Zahnarzt eine Fortbildung in Implantologie bei einer wissenschaftlichen Gesellschaft absolviert hat.

In der Zahnarztpraxis LENTRODT | die zahnärzte bringen wir bereits in der vierten Generation zahnärztliche Tradition mit modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang und können auf eine viele Jahre lange Erfahrung in der Behandlung mit Implantaten verweisen.

Werden Implantate von der Versicherung bezahlt?

In welchem Umfang die Kosten für ein Implantat von den Krankenkassen übernommen werden, hängt sehr stark von den jeweiligen Versicherungen ab.

Implantate sind keine sogenannte Regelversorgung. Daher hängt die Höhe der Kosten, die gesetzliche Krankenkassen übernehmen, von den möglichen Alternativen konventioneller Behandlungen ab. Wäre statt einem Implantat auch eine Behandlung mit einer Zahnbrücke oder Zahnprothese möglich, aber Sie entscheiden sich trotzdem für ein Implantat, erhalten Sie von der Krankenkasse nur die Kosten erstattet, die bei einer Behandlung mit einer Brücke oder Prothese entstanden wären, und diese sind meistens geringer.

Nur wenn jegliche anderweitige Versorgung ausgeschlossen und nicht zielführend ist, werden die vollständigen Zahnimplantatkosten von Ihrer gesetzliche Krankenversicherung übernommen. Hier muss also der medizinische Bedarf tatsächlich nachgewiesen werden.

Sie sollten sich am besten vorab mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und erfragen, in welcher Höhe die Kosten für den Eingriff übernommen werden. Informieren Sie sich, ob Sie sich die gesamten oder teilweisen Implantat Kosten erstatten lassen können. Oder rufen Sie uns einfach gleich an: Tel. 089. 39 91 26. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen einen Kostenvoranschlag, den Sie Ihrer Krankenkasse vorlegen können.

Sind Sie privat versichert, dann hängt die Kostenübernahme von dem Tarif ab, den Sie mit Ihrer Krankenkasse vereinbart haben. Auch hier stehen wir Ihnen gerne zur Seite bei der Kostenberechnung unter Berücksichtigung Ihres Versicherungstarifs. Rufen Sie uns an, wir können Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Implantate können nur in gesunde Kiefer eingesetzt werden. Ist der Zahnhalteapparat entzündet oder der Knochen angegriffen, müssen über eine Parodontitisbehandlung beziehungsweise über den Aufbau des Kieferknochens erst die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, damit ein Zahnimplantat fest im Kiefer verankert werden kann.

Die Kosten für einen Knochenaufbau werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Diese Leistung muss vom Patienten selbst getragen werden. Daher erhöht diese Vorbehandlung möglicherweise auch die Kosten für ein Implantat.

Was kostet ein Implantat?

Die Kosten für ein Zahnimplantat setzen sich zusammen aus dem Zahnarzthonorar, den Preisen für das Implantat und eventuell weitere Aufbauteile, sowie die Kosten für das Zahnlabor.

Grob kann man z.B. für das Einsetzen des Implantats ca. 1000€ rechnen, und für eine Krone darauf noch einmal etwa das Gleiche.

Aufgrund des Zugewinns an Lebensqualität macht sich diese Investition aber schnell bezahlt. Patienten sollten sich aber an einen Zahnarzt wenden, der über besondere Erfahrung und Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Implantologie verfügt. Denn das sind die Voraussetzungen für langfristig gute Ergebnisse.

Haben Sie weitere Fragen zu Implantaten?

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