Alles über Veneers

Die Zahnästhetik ist neben der Zahnheilkunde ein gleichberechtigtes Arbeitsfeld von Zahnärzten. Und das aus gutem Grund: Nicht nur die organische Gesundheit beeinflusst die Lebensqualität; Aussehen und Ausstrahlung tragen ebenso dazu bei. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen: Forscher des King’s College in London ließen Testpersonen anhand von Fotos eine Einschätzung der abgebildeten Frauen und Männer vornehmen. Menschen mit unansehnlichen Zähnen wurden nicht nur – wie erwartet – als weniger attraktiv, sondern auch als weniger intelligent eingeschätzt. Bei der Frage, wer als beruflich besonders erfolgreich eingestuft wurde, schnitten Menschen mit makellosen Zähnen am besten ab. Fazit der Wissenschaftler: Mit einem gewinnenden Lächeln kann man auch im Vorstellungsgespräch punkten und im Beruf schneller aufsteigen.

Was sind Veneers?

Nicht bei jedem haben die Zähne von Natur aus ein vorteilhaftes Erscheinungsbild. Veneers sind eine optimale Methode, um störende Unregelmäßigkeiten schonend zu beheben. Veneers kommen oft im Bereich der Schneidezähne zum Einsatz, um Fehlstellungen, Lücken oder die Zahnfarbe zu korrigieren. Es handelt sich um dünne Verblendungen, die wie eine Schale über die zu korrigierenden Zähne angebracht werden. Der englische Begriff „veneer“ bedeutet Furnier und beschreibt das Vorgehen gut. Veneers bestehen entweder aus Keramik oder aus Kunststoff-Komposit und sind daher sehr gut verträglich. Modernste Technik ermöglicht es, ultradünne Schalen in Kontaktlinsenstärke (ca. 0,3 mm) herzustellen.

Sind Veneers als Alternative zur kieferorthopädischen Spangenbehandlung geeignet?

Zahnfehlstellungen und Lücken sind verbreitet. Doch nicht immer bleibt genügend Zeit für eine Spangenbehandlung. Diese kann Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. Steht beispielsweise ein wichtiger Termin an, so möchte man selbstbewusst und unbefangen auftreten können. Eine Fehlstellung oder eine Lücke im vorderen, sichtbaren Teil des Gebisses führen oft zu einer mehr oder weniger erkennbaren Unsicherheit beim Sprechen und in der Mimik. Nicht nur beim Termin mit dem Chef oder bei der mündlichen Prüfung würde man diese gerne ablegen. Vor allem leichte Fehlstellungen werden immer öfter mithilfe von Veneers beseitigt. Die Verblendungen sind buchstäblich in aller Munde.

Bleaching, Krone oder Veneer? Das sind die Vor- und Nachteile:

Veneers sind nicht nur eine weniger zeitintensive Methode als Spangen. Sie bieten noch andere Vorteile gegenüber anderen Behandlungsformen. Unfälle, bei denen ein Stück vom Zahn abbricht und verloren geht, geschehen immer wieder. Veneers können in einem solchen Fall eine schonende Alternative zu Kronen sein. Für den Einsatz einer Krone muss ein Teil an Zahnsubstanz abgetragen werden. Hauchdünne Veneers können dagegen fast ohne Beschleifen unmittelbar auf die Hartsubstanz des Zahns angebracht werden. Nach vorheriger Präparation des Zahns werden sie mit Spezialklebstoff (Dentinadhäsiv) befestigt. Verfärbungen lassen sich mithilfe einer Verblendung dauerhaft beseitigen. Zähne, die Füllungen haben und Abnutzungserscheinungen zeigen, können durch das Aufsetzen eines Veneers stabilisiert werden.

Wann sind Veneers das optimale Mittel der Wahl?

Alternativen zur Verblendungsschale sind bekannte Behandlungsformen wie die kieferorthopädische Korrektur (Spangenbehandlung), Kronen oder Bleaching. Die Wahl der optimalen Methode ist immer ganz individuell und hängt von den vorhandenen Schäden und Zielen der Behandlung ab. So eignen sich Veneers besonders zur Korrektur weniger gravierender Fehlstellungen und zur Verbesserung des Erscheinungsbildes. Vor allem, wenn die Schneidezähne zugleich verfärbt und unregelmäßig sind (also sowohl die Zahnfarbe als auch die Stellung korrigiert werden sollen), sind Veneers oft das Mittel der Wahl. Ihre Zahnarztpraxis berät Sie individuell und hilft Ihnen, die effektivste Methode zur dauerhaften Verbesserung Ihres Gebisszustands zu wählen.

Wie lange halten Veneers?

Die modernen Verblendungen sind zwar hauchdünn, aber dennoch äußerst beständig. Sie halten oft länger als zehn Jahre. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, dass im Zeitraum von sechs Jahren nur bei zwei Prozent der verblendeten Zähne Probleme auftraten.

Werden Veneers von der Versicherung bezahlt?

In welchem Umfang die Kosten für Veneers von den Krankenkassen übernommen werden, hängt von der jeweiligen Versicherung und dem Versicherungstarif ab. Veneers sind keine sogenannte Regelversorgung. Bei den gesetzlichen Krankenkassen sind damit also immer mögliche günstigere Alternativen einer konventionellen Behandlung maßgeblich.

Was kosten Veneers?

Je nach Qualität, Aufwand und Material (Keramik oder Kunststoff), kostet ein Veneer zwischen 500,- und 1.500,- Euro. Die Kosten beinhalten die Vergütung des Zahnarztes, das Material sowie die Leistungen des Labors.

Haben Sie weitere Fragen zu Veneers?

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